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Black Jack Geschichte – Entstehung und Entwicklung

Wie viele der uns heute bekannten Karten- und Glücksspiele sind sich Forscher und Glücksspielhistoriker einig, dass die Wurzeln des Black Jack in Frankreich liegen. Französische Casinos brachten im 17. Jahrhundert ein Spiel heraus, welches den Namen „vingt et un“ (übersetzt: einundzwanzig) trug und seinen Vorgängern „Chemin de Fer“ und „French Ferme“ sehr ähnelte. Dieses neuartige Spiel erfreute sich schnell großer Beliebtheit und hatte auch zu dieser Zeit mit kleinen Ausnahmen schon sehr starke Ähnlichkeit zum heute bekannten Klassiker.

Auch in Italien und Spanien sind Varianten und somit Vorläufer des Black Jack zu finden. Die Italiener hatten eine Variante, die sich „Siebeneinhalb“ nannte. Bei diesem Spiel gab es nur 40 Karten, die Sieben, Acht und Neun wurden aus dem Spiel entfernt und alle Bildkarten hatten lediglich den Wert „halb“. Ähnlich dazu die spanische Version, bei der ein jeder Spieler drei Karten zog und dabei den Wert 31 erreichen musste. Auch bei beiden Varianten galt eine Überschreitung des vorgeschriebenen Werts als verloren.

Französische Pilgerer brachten es um das Jahr 1800 herum schließlich über den Ozean nach Amerika, wo sich das Kartenspiel von New Orleans aus schnell verbreitete und schlicht und einfach „21“ genannt wurde. Diesen Namen behielt es noch eine ganze Weile. Erst im Jahre 1931 setze sich ein neuer Trend durch. Nachdem Glücksspiel im amerikanischen Bundesstaat Nevada legalisiert wurde, boten die Casinos einen Zusatz an, der das Spiel für den Spieler interessanter und lohnenswerter machen sollte. Ab sofort wurde eine Ausschüttungsquote von 10:1 angeboten, falls die erste Hand des Spielers einen der zwei schwarzen Buben, Pik- oder Kreuz-Bube, enthielt und er schließlich 21 erreichte. Andere Varianten erforderten eine Hand aus Pik Bube und Pik Ass. Diese Hand wurde schließlich Black Jack genannt. Obwohl sich diese Variante nicht durchsetzte, womöglich schränkte sie die Rentabilität des Spiels für die Casinos ein, wurde der Name Black Jack beibehalten und fortan eine Quote von 3:2 angeboten.

Auch danach hat sich das Spiel immer weiter entwickelt, ausdifferenziert und verändert. Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten, die Basisregeln sind jedoch stets beibehalten worden. Insbesondere viele Zusatzregeln und Zusatzangebote für den Spieler, auf die verschiedensten Ereignisse setzen und wetten zu können, haben das Black Jack zu einem international beliebten Kartenspiel gemacht. Auch der Internetboom diverser Online Casinos hat diese Entwicklung noch einmal verstärkt.